Freitag, 17. Juli 2015

Elfenkuss von Aprilynne Pike

In Deutschland gibt es die Schreibwerkstätten in der USA Creative Writing am College. Gelehrt wird nach Schema F zu schreiben. Fehlt nur das bisschen Esprit, das den kleinen Tellerrand von Schema F überspringt.
Doch das gute an den USA Colleges ist, dass sie der perfekte Ort zum Knüpfen fürs zukünftige Vitamin B ist.  Und wenn man College Freundin von Stephenie Meyer ist kann man über Nacht berühmt werden, auch wenn das Buch nicht mehr zu bieten hat, als die übliche Liebesgeschichte zwischen Mensch und Fantasygestalt, eine kleine Dreiecksbeziehung, noch einmal schnell die Welt der Fantasywesen retten und gut ist.
Schade dabei ist nur, dass es soviele gute Autoren gibt, die tiefsinnige Gedanken in ihren Romanen verweben und nicht nur an der Oberfläche kratzen und mangels Vitamin B nie bekannt werden.
Immerhin die vielen Buchblogs und ihre persönlichen Bestsellerlisten sind eine Möglichkeit zu wirklich guten Büchern zu kommen, auch zu jenen die nicht mit Vitamin B hochgehypt werden.
Nun zu Elfenkuss:
Bildergebnis für ElfenkussElfenkuss von Aprilynne Pike
Die Elfe Laurel wächat bei Menschen auf. David verliebt sich in sie und begleitet sie auf dem Weg der Selbsterkenntnis eine Elfe zu sein. Das Reich der Elfen ist in Gefahr durch die Orks und nur Laurel kann sie retten, was sie mit Hilfe Davids auch tut. Sie lernt einen Elf kennen und eine Liebesgeschichte bahnt sich an.
Die Charaktere sind flach, die Geschichte nett, aber nichts besonderes. Was mich ärgert ist, dass hier ein Buch gefeiert wird, dass nichts Besonderes bietet, während Hunderte andere Bücher, die mehr Reiz haben, untergehen, weil der Autor kein Kontakte zur Szene hat. Schade.

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