Mittwoch, 1. April 2015

Gegenspiel von Stephan Thome

Andauernd geht im Leben alles schief. Man hat Pläne und dann erfüllen sie sich nicht. Es ist zu Kotzen. Oder, um es freundlicher auf die psychologische Weise zu sagen, Entäuschungen sind an der Tagesordnung, tja und manchmal fühle ich mich so deprimiert. Wer kennt das Gefühl. Der ist bei diesem Roman bestens aufgehoben.
Gegenspiel Gegenspiel von Stephan Thome
Maria, achtzehn Jahre alt verlässt Lissabon. Portugal in den Siebzigerjahren bietet ihr keine Perspektive, außer zu heiraten und Kinder zu kriegen. Kommt mir bekannt vor. In einer bestimmten Phase des Lebens, denkt man sich: "Ich will mehr vom Leben." Also geht sie nach Berlin, studiert und heiratet schließlich doch. Sie wird Mutter. Tja, so geht es mit den hochtrabenden Plänen. Sie arrangiert sich bis ihre Tochter erwachsen ist, doch der Wunsch nach Unabhängigkeit bleibt. Die psychologische Komponente der Enttäuschung und des sich Arrangierens ist gut herausgearbeitet.
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